The Dark Square Serie

Ursprünglich veröffentlicht im November 2012. Artikel erweitert um: Text & Fotos im November 2014. Aktualisierung von Text & Fotos im Oktober 2016.

Seit 2012 arbeite ich an meiner „Dark Squares“ Serie. Dieser Titel könnte sich noch ändern – spätestens dann, wenn ich ein Buch dazu gestalten sollte. Die Fotos sind konzeptionell gehalten. Es handelt sich in dieser Serie um Mysterien, Reflektion, Melancholie, Dunkelheit, Schmerz. Es ist denkbar, dass ich für jedes Foto eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht verfasse,

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A Czech landscape


Taken in August 2014 in Czech.

I should take more landscape, forest and all the nature stuff – photos. We all should do it. It’s a special feeling to breathe fresh air and to walk through a muddy ground if we have this one great photo in our mind and we try to reach and get it in camera. We take several shots of the same tree, the same sky, the same scene over and over again, until we think the photo is sharp and also good enough. We make the desicion on a small preview screen.

Horrible.

It’s a better way to train the „real“ eye and to „see“ the end result outside every photo or motionless scenery. It would be much more interesting and funny if we would take photos without the preview screen – without checking – e.g. by taping the preview screen. Did you try this before? I red about this a couple years ago and still didn’t try it. Perhaps because it would be very frustrating for me, and the diopter adjustmend on my camera is basically wrong thus every photo would be out of focus and useless. Or not? …

Ich sollte mehr Landschaft, Wald und all die Natur fotografieren. Wir alle sollten das wohl tun. Es ist ein besonderes Gefühl, die frische Luft zu atmen und durch den schlammigen Waldboden zu watscheln, wenn uns der Gedanke an dieses eine, gute Foto anreibt. Wir machen mehrere Aufnahmen desselben Baumes, desselben Himmels, derselben Szenerie, immer und immer wieder, bis wir denken, das Foto sei scharf und auch gut genug. Diese Entscheidung treffen wir durch die Beurteilung dieses kleinen Bildes auf diesem kleinen Vorschau-Bildschirm.

Furchtbar.

Es wäre besser wir könnten oder würden öfters unser „echtes“ Auge außerhalb jedes bewegungslosen Bildes schulen. Und das natürlich ohne Vorschau-Bildschirm – ganz ohne Kontrolle – z.B. durch Abkleben des Bildschirms. Habt ihr das schon mal versucht? Ich las vor ein paar Jahren mal darüber, jedoch habe ich es bis heute nicht versucht. Vielleicht, weil es sehr frustrierend wäre und der Dioptrinausgleich an meiner Kamera grundsätzlich falsch eingestellt ist und somit jedes Foto unbrauchbar wäre. Oder doch nicht? …

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Kiefermuskulatur: Ein Schmerzthema

Break 2 By Sabine Fischer
Break II, 2012
 
Neues Jahr, neue Kategorie: „Gesundheit“
 

Kraniomandibuläre Dysfunktion (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) bezeichnet die Fehlfunktion zwischen Schädel (cranio) und Unterkiefer (mandibular). Diese Fehlfunktion äußert sich im Kiefergelenk durch Fehlstellung und der daraus folgenden ungleichmäßig belasteten Kiefermuskulatur. Die weiteren Folgen sind Verspannungen & Schmerzen in der Muskulatur, die sich durch Nichtbehandlung bis zu Missempfindungen im Gesicht ausbreiten können (z.B. Nervenpochen). Ebenso können die Nacken- und Schultermuskulatur sehr oft in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch hier verspürt der Betroffene Verspannungen bis zu Schmerzen. Ob auch durch Fehlhaltung (z.B. falsches Sitzen – Kopf fällt nach vorn) und der daraus folgenden Muskelverspannungen in Schulter und Nacken umgekehrt das Kiefergelenk beeinträchtigt wird, ist mir noch nicht ganz klar.

Weitere Symptome der CMD sind Ohrengeräusche bis zu Sinnitus, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Verspannung & Kribbeln der Zunge, Augenmüdigkeit & Sehstörungen, Kieferknacken, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel und allgemeine Müdigkeit als Folge des Schmerzes. Schnelle Reizbarkeit und gestresstes Verhalten sind ebenso Folge des Schmerzes.

Oft lese ich, dass die Schmerzen bei vielen nach dem Aufwachen bemerkt werden. Somit knirschen nachts viele Betroffene und belasten somit neben der Kiefermuskulatur auch das Kiefergelenk. Weniger häufig aber lese ich von Schmerzen, die im Laufe des Tages einsetzen. Für mich war relativ schnell klar, dass meine Kieferschmerzen wohl eher aus Fehlhaltungen und Herumkauen während des Tages resultieren. Meine 3 Beisschienen waren zwar alle nach ein paar Monaten „fertig“, aber nach der 3. Schiene wurden die Schmerzen und Symptome zu extrem, als dass ich die Schienentherapie noch als sinnvoll erachtete und sie nicht mehr benutzte. Aus diesem Extrem an Schmerzen (das für mich Ende 2012 das bisher Schlimmste war) holte mich eine Manualtherapie mit Elektrotherapie heraus. In der Elektrotherapie, die in Form von Reizstrom durchgeführt wurde, bekam ich jeweils zwei Elektroden auf jeder Seite des Kiefers und zusätzlich drei Elektroden auf jeder Seite des Nacken- und Schulterbereichs. Insgesamt also 10 Stück für eine halbe Stunde, die meine Muskeln immer kurz an- und entspannen liesen. Danach kam die Manualtherapie dran, immer ca. 20 Minuten lang, in der die Muskulatur meiner Halswirbelsäule intensiv massiert wurde (ich lag dabei auf dem Rücken, der Therapeut saß am Kopfende). Nachts trug ich immer eine Aqualizer-Beissschiene.
OPG Röntgenaufnahme Kiefergelenk
Schon nach der zweiten von insgesamt 12 Sitzungen war ich fast schmerzfrei. Ein Wunder, so gefühlt. Nach der 12. Sitzung war es an der Zeit, eine spezielle Schiene herstellen zu lassen. Die Kosten dafür überstiegen damals jedoch noch meine finanziellen Mittel – etwas mehr als ein neues iPhone hätte es gekostet. Dann, einen Monat später, war es nicht mehr sinnvoll für mich. Durch die schlechte Erfahrung mit Beissschienen wollte ich keine erneute Schienentherapie.

Beschwerdefrei war ich ein paar Monate, bis sich Schmerzen und Symptome allmählich wieder aufbauten. Ich besuchte bis heute keine Manualtherapie mehr, sondern versuche durch Selbsttherapie alles in einem erträglichen Maß zu halten. Durch die Benutzung eines Wasserkissens, das ich durch einen Zufall bekam, reduzierten sich die Schmerzen. Ich fülle das Kissen ganz voll mit Wasser, was sich für mich am besten auswirkt.

Bei Spontanschmerz (der sehr oft nach der ersten halben Stunde Schreibtischarbeit am Tag auftaucht) benutze ich immer eine viertel Stunde lang ein Massagekissen an Kiefer, Kopf und Schultern und nehme davor manchmal noch eine Schmerztablette. Es hilft mir auch, mich über den Tag hinweg immer wieder für ein paar Sekunden ausgiebig von Kopf bis Hüfte zu bewgen – wie eine tanzende Schlange, wie eine Bauchtänzerin. Oft knackt und knirscht es dabei in der Halswirbelsäule. Zusätzlich mache ich 8er Bewegungen mit Kopf und Unterkiefer.

Ich bin allen sehr dankbar, die mich bewusst und auch unwissentlich auf diesem bisherigen Schmerz-Weg unterstützt haben.

Den Lesern dieses Artikels wünsche ich alles gute – Ich hoffe ihr findet hier ein paar nützliche Informationen zum Thema CMD und vielleicht auch den ein oder anderen Behandlungsvorschlag, der bei euch funktioniert!

 
 

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