The Dark Square Serie

Ursprünglich veröffentlicht im November 2012. Artikel erweitert um: Text & Fotos im November 2014. Aktualisierung von Text & Fotos im Oktober 2016.

Seit 2012 arbeite ich an meiner „Dark Squares“ Serie. Dieser Titel könnte sich noch ändern – spätestens dann, wenn ich ein Buch dazu gestalten sollte. Die Fotos sind konzeptionell gehalten. Es handelt sich in dieser Serie um Mysterien, Reflektion, Melancholie, Dunkelheit, Schmerz. Es ist denkbar, dass ich für jedes Foto eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht verfasse,

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Kiefermuskulatur: Ein Schmerzthema

Break 2 By Sabine Fischer
Break II, 2012
 
Neues Jahr, neue Kategorie: „Gesundheit“
 

Kraniomandibuläre Dysfunktion (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) bezeichnet die Fehlfunktion zwischen Schädel (cranio) und Unterkiefer (mandibular). Diese Fehlfunktion äußert sich im Kiefergelenk durch Fehlstellung und der daraus folgenden ungleichmäßig belasteten Kiefermuskulatur. Die weiteren Folgen sind Verspannungen & Schmerzen in der Muskulatur, die sich durch Nichtbehandlung bis zu Missempfindungen im Gesicht ausbreiten können (z.B. Nervenpochen). Ebenso können die Nacken- und Schultermuskulatur sehr oft in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch hier verspürt der Betroffene Verspannungen bis zu Schmerzen. Ob auch durch Fehlhaltung (z.B. falsches Sitzen – Kopf fällt nach vorn) und der daraus folgenden Muskelverspannungen in Schulter und Nacken umgekehrt das Kiefergelenk beeinträchtigt wird, ist mir noch nicht ganz klar.

Weitere Symptome der CMD sind Ohrengeräusche bis zu Sinnitus, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Verspannung & Kribbeln der Zunge, Augenmüdigkeit & Sehstörungen, Kieferknacken, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel und allgemeine Müdigkeit als Folge des Schmerzes. Schnelle Reizbarkeit und gestresstes Verhalten sind ebenso Folge des Schmerzes.

Oft lese ich, dass die Schmerzen bei vielen nach dem Aufwachen bemerkt werden. Somit knirschen nachts viele Betroffene und belasten somit neben der Kiefermuskulatur auch das Kiefergelenk. Weniger häufig aber lese ich von Schmerzen, die im Laufe des Tages einsetzen. Für mich war relativ schnell klar, dass meine Kieferschmerzen wohl eher aus Fehlhaltungen und Herumkauen während des Tages resultieren. Meine 3 Beisschienen waren zwar alle nach ein paar Monaten „fertig“, aber nach der 3. Schiene wurden die Schmerzen und Symptome zu extrem, als dass ich die Schienentherapie noch als sinnvoll erachtete und sie nicht mehr benutzte. Aus diesem Extrem an Schmerzen (das für mich Ende 2012 das bisher Schlimmste war) holte mich eine Manualtherapie mit Elektrotherapie heraus. In der Elektrotherapie, die in Form von Reizstrom durchgeführt wurde, bekam ich jeweils zwei Elektroden auf jeder Seite des Kiefers und zusätzlich drei Elektroden auf jeder Seite des Nacken- und Schulterbereichs. Insgesamt also 10 Stück für eine halbe Stunde, die meine Muskeln immer kurz an- und entspannen liesen. Danach kam die Manualtherapie dran, immer ca. 20 Minuten lang, in der die Muskulatur meiner Halswirbelsäule intensiv massiert wurde (ich lag dabei auf dem Rücken, der Therapeut saß am Kopfende). Nachts trug ich immer eine Aqualizer-Beissschiene.
OPG Röntgenaufnahme Kiefergelenk
Schon nach der zweiten von insgesamt 12 Sitzungen war ich fast schmerzfrei. Ein Wunder, so gefühlt. Nach der 12. Sitzung war es an der Zeit, eine spezielle Schiene herstellen zu lassen. Die Kosten dafür überstiegen damals jedoch noch meine finanziellen Mittel – etwas mehr als ein neues iPhone hätte es gekostet. Dann, einen Monat später, war es nicht mehr sinnvoll für mich. Durch die schlechte Erfahrung mit Beissschienen wollte ich keine erneute Schienentherapie.

Beschwerdefrei war ich ein paar Monate, bis sich Schmerzen und Symptome allmählich wieder aufbauten. Ich besuchte bis heute keine Manualtherapie mehr, sondern versuche durch Selbsttherapie alles in einem erträglichen Maß zu halten. Durch die Benutzung eines Wasserkissens, das ich durch einen Zufall bekam, reduzierten sich die Schmerzen. Ich fülle das Kissen ganz voll mit Wasser, was sich für mich am besten auswirkt.

Bei Spontanschmerz (der sehr oft nach der ersten halben Stunde Schreibtischarbeit am Tag auftaucht) benutze ich immer eine viertel Stunde lang ein Massagekissen an Kiefer, Kopf und Schultern und nehme davor manchmal noch eine Schmerztablette. Es hilft mir auch, mich über den Tag hinweg immer wieder für ein paar Sekunden ausgiebig von Kopf bis Hüfte zu bewgen – wie eine tanzende Schlange, wie eine Bauchtänzerin. Oft knackt und knirscht es dabei in der Halswirbelsäule. Zusätzlich mache ich 8er Bewegungen mit Kopf und Unterkiefer.

Ich bin allen sehr dankbar, die mich bewusst und auch unwissentlich auf diesem bisherigen Schmerz-Weg unterstützt haben.

Den Lesern dieses Artikels wünsche ich alles gute – Ich hoffe ihr findet hier ein paar nützliche Informationen zum Thema CMD und vielleicht auch den ein oder anderen Behandlungsvorschlag, der bei euch funktioniert!

 
 

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Portrait: Storm

Storm by Sabine Fischer
Here’s the end result of „Storm“, captured in 2012 as client work. Besides her face Laura has such beautiful hairs and I felt forced to use my wind machine here. The wind machine is a great way to create movement in a picture. It is very useful if you take enough photos especially

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Making-of: Break

Making-of Break by Sabine Fischer
Ursprünglich veröffentlicht am: 20. Juni 2012
Am Ende dieses Artikels gibt’s ab heute ein kurzes Making-of Video zur Bildbearbeitung dieses Fotos.

Meine Blogartikel werden seltener. Das liegt unter anderem daran, weil ich jeden einzelnen Eintrag zu etwas Besonderem machen möchte und meiner kleinen Leserschaft nicht einfach etwas hinwerfen will. Da ich in den letzten Wochen weniger Zeit dafür hatte, wurden es eben weniger Artikel. Nun aber zum Hauptthema. Vor ungefähr zwei Wochen entstand das Selbstportrait ‚Break‘ und bekam auf flickr, wie ich finde, rege Aufmerksamkeit. Meistens schreibe ich nicht viel in der Beschreibung meiner Fotos, außer es ist

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